Geist über Materie ...

01 März, 2011

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Geist über Materie

Mehr als nur fünf Sinne...

Ein Artikel von Ingrid Schlotterbeck

Eine der größten Aufgaben der seriösen PSI-Forschung besteht darin zu erklären, welche Kräfte für die parapsychologischen Phänomene verantwortlich sind. Psychokinese, Levitation oder Telepathie sind nur einige der bis heute nicht erklärbaren Phänomene. Wie ist es möglich, daß der Geist scheinbar auf die Materie wirkt? Hier ein kurzer Einblick, in den neusten Stand der PSI-Forschung.

 

Wohl am bekanntesten ist die in der indischen Philosophie verankerte Vorstellung von der Existenz von Prana, die kosmische Energie. In den heiligen Texten der Hindus und Buddhisten wird die gleiche Energie als Om oder Aum bezeichnet, in der Bibel als Heiliger Geist. Der griechische Philosoph und Wissenschaftler Aristoteles nahm als fünftes Element einen Äther an, aus dem auch der menschliche Geist resultiert. Alchemisten des Mittelalters bezeichneten die kosmischen Kräfte erstmals als Raum Äther und legten damit den Grundstein der modernen PSI-Forschung.
Der deutsche Naturforscher Carl-Ludwig Freiherr von Reichenbach experimentierte im 19. Jahrhundert mit einer Energie die er Od- Kraft nannte. (Später bezeichnete Wilhelm Reich die Od-Kraft als „Orgon-Energie) In der Bemühung eine Theorie für die Erklärung dieser unsichtbaren Kräfte zu finden, werden in der modernen Parapsychologie Erklärungsmodelle der Physik und Mathematik hinzugezogen. Einige Psi-Forscher sehen in den Kräften der Parapsychologie verblüffende Ähnlichkeit mit dem Verhalten von Atomen. Atom und Elektron ziehen sich an, ähnlich wie die Teilchen in der PSIForschung. Die Quantentheorie findet sich in der Physik der Psychokinese wieder. In der Mikrowelt der subatomaren Teilchen sind Ereignisse oft nicht vorhersehbar und unbegreiflich. Da tauchen Teilchen scheinbar aus dem Nichts auf und verschwinden genau so schnell wieder wie sie gekommen sind.

(...)

Teleportation (von altgriechisch tele „fern“ und lateinisch portare „tragen, bringen“) bezeichnet den Transport einer Person oder eines Gegenstandes von einem Ort zu einem anderen, ohne daß das Objekt dabei physisch den dazwischen liegenden Raum durchquert. In esoterischen oder okkulten Zusammenhängen bezieht sich der Vorgang zumeist auf paranormale Fähigkeiten ohne Zuhilfenahme von technischen Hilfsmitteln.

Levitation, eine Form der Psychokinese, ist die postulierte Fähigkeit des Menschen, ohne Hilfsmittel zu schweben. Berichte über diese Fähigkeit gibt es in annähernd jeder Kultur und auch in heutigen Medien. Ein wissenschaftlicher Nachweis für eine gelungene Levitation liegt nicht vor. Levitation ist auch die zweite Stufe des Yogischen Fliegens, einer Erweiterung der Technik der Transzendentalen Meditation, die auf den Yoga-Sutras von Patanjali basiert. Die erste Stufe besteht darin, im Schneidersitz auf und ab zu hüpfen. Bisher wurde nur die erste Stufe nachweislich erreicht. Es gibt in der Esoterik auch die Theorie, daß man entweder durch Konzentration der feinstofflichen Energie im Anahata (im Herzchakra) oder durch Erzeugung eines entsprechenden elektromagnetischen Feldes um sich selbst herum die Schwerkraft überwinden könne. Bei der ersten Methode würde die Luftenergie, welche diesem Energiezentrum entspräche – dem Herzchakra – eben dort gesammelt, bis man leichter als eine Feder sei. Bei der zweiten Methode würde man laut der esoterischen Theorie mittels der Energie eine abgeschlossene Aurakugel erzeugen.

Der Klang des „Om“ oder „Aum“ steht für den transzendenten Urklang, aus dessen Vibrationen nach hinduistischem Verständnis das gesamte Universum entstand. Es bezeichnet die höchste Gottesvorstellung, das formlose Brahman, die unpersönliche Weltseele. Diese umfaßt das Reich der sichtbaren Erscheinungen und das Reich des Transzendenten. Om ist das umfassendste und erhabenste Symbol der hinduistischen Metaphysik und wurde zum ersten Mal in den Upanishaden verwendet. Später wurde Om als die Verbindung der drei Klänge a, u, m zum Objekt mystischer Meditation. Unter anderem symbolisiert es die Triade von Vishnu, Shiva und Brahma. Es korrespondiert mit den Zuständen des Wachens, des Träumens, des Tiefschlafs und der tiefsten Ruhe. In allen hinduistischen Religionen gilt es als das heiligste aller Mantren.

294-2Daniel Dunglas Home (1833-1886) aus Connecticut erregte großes Aufsehen mit der Levitation. Er zeigte seine unerklärlichen Kunststücke regelmäßig einem großen Publikum. Bekannte Persönlichkeiten und Skeptiker haben das beobachtet, darunter Napoleon III, Fürst Metternich, die britische Königin, Mark Twain, William Makepeace Thackeray, John Ruskin, Rosetti und Edward Bulwer-Lytton. Keiner der Versuche, ihm Betrug nachzuweisen, gelang. Der an Parapsychologie sehr interessierte William Crookes, Präsident der Royal Society, schrieb im damals wichtigsten Wissenschaftsblatt, dem "Quarterly Journal of Science" welch innerer Widerstreit in ihm herrscht zwischen seinem unumstößlichen Wissen und dem mit Augen und Händen Erlebten. In seiner spektakulärsten Vorführung soll Home in London aus einem Fenster im dritten Stockwerk und durch ein anderes wieder in dasselbe Haus geflogen sein.
Skeptiker betrachten ihn dennoch als Betrüger und halten nicht viel von den Zeugnissen, weil die Ausbildung von Wissenschaftlern keinen Einfluß darauf habe, wie leicht sie hereinzulegen seien. ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Mythen & Mysterien 2 / 294

 

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