Die Heikraft der Klänge nutzen

11 August, 2011

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Die Heikraft der Klänge nutzen

Ein Artikel von Hans Ulrich Teubner

Dass Musik eine therapeutische Wirkung haben kann, war schon den frühen Hochkulturen bekannt, z.B. in Ägypten oder in Griechenland. Auch in der Bibel findet sich ein Beispiel. Im 1. Buch Samuel, Verse 14–23, wird berichtet, dass König Saul unter einer Art Besessenheit gelitten habe, die ihn immer wieder heimsuchte. Das Übel wurde besser, wenn David dem König auf der Harfe vorspielte. Sooft der böse Geist über Saul kam, heißt es in Vers 23, "nahm David die Harfe und spielte."

"Saul wurde es leichter zumute, sein Zustand besserte sich, und der böse Geist wich von ihm".

medi12_heilkraft_1In einigen Filmen der letzten Jahre wird ebenfalls eindrucksvoll die Wirkung von Musik dokumentiert, z.B. in dem französischen Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ oder in „Wie im Himmel“. Dieser schwedische Film handelt von einem berühmten Komponisten, der in einem abgelegenen schwedischen Dorf einen Chor übernimmt und dann allerlei Neuerungen einführt. Der vordem eher traditionell-beschauliche Chor entwickelt plötzlich ungeahnte Kreativität. Auch die Mitglieder des Chors entwickeln ihr schöpferisches Potential. Der Zuschauer kann mitverfolgen, wie sich durch die Macht der Musik Menschen verändern, sie zu sich selbst kommen, kreativ werden, statt nur eingefahrene Gleise zu befahren. Ein eindrucksvoller Film, der in vielen Ländern zum Überraschungserfolg wurde.

Wie kann nun der einzelne die Macht der Musik nutzen?

Für einige ist Musik zum Lebensinhalt geworden, z.B. für Komponisten, Dirigenten, Klaviervirtuosen, Schlagersänger. Es ist auffallend, daß viele der großen Dirigenten auch im hohen Alter noch sehr vital und gesund waren. Nach der Statistik sterben 50% der amerikanischen Männer vor dem siebzigsten Lebensjahr. medi12_heilkraft_2Dagegen sind 80% der Dirigenten mit siebzig noch am Leben und sogar noch tätig. Manche Forscher, z.B. John Diamond, führen das darauf zurück, daß diese Dirigenten fast ständig mit aufbauender Musik (das bedeutet aufbauende Schwingungen) in Verbindung waren, was ihre Lebensenergie ständig erneuert habe.

Auch für den Normalbürger gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Lebensenergie durch Musik zu stärken. Ein Musikinstrument spielen Das Spielen eines Musikinstrumentes hat große Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die rechte und die linke Gehirnhälfte werden sehr gefordert und angeregt, sich besser zu vernetzen. Die Koordination im Gehirn wird dadurch jedenfalls sehr gefördert. Diese Fähigkeit nützt auch in anderen Bereichen. Es gibt Untersuchungen, daß Schüler, die ein Instrument spielen, auch in anderen Fächern besser abschneiden, zum Beispiel beim Erlernen von Fremdsprachen.

Singen

Das Singen ist eine sehr gesundheitsförderliche Form des Musikausübens. Die menschliche Stimme ist ein Heilmittel. Singen verbessert die Atmung, die körperliche und seelische Haltung, hellt die Stimmung auf. Erfreulicherweise wird in letzter Zeit wieder häufiger gesungen.medi12_heilkraft_3

Bei vielen Menschen gibt es jedoch diesbezüglich Hemmungen. Sie genieren sich, ihre Stimme ertönen zu lassen. Das liegt auch daran, daß sie sich mit den perfekten Stimmen vergleichen, die man im Fernsehen oder auf Tonträgern hört. Die Meßlatte liegt dann so hoch, daß der ungeübte Normalbürger sich minderwertig fühlt und entmutigt das Singen gleich ganz aufgibt. Hier ist es hilfreich, etwas über die heilsamen Wirkungen des Singens zu wissen, damit genügend Motivation entsteht, sich über diese Hemmnisse hinwegzusetzen. (...)

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Medizin 12 / 302

 

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