Theorie über die Physik des Bewusstseins

17 März, 2012

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Theorie über die

Physik des Bewusstseins

Ein Artikel von Tobias Pantenburg

Bewusstseinsforschung wird von und mit vielen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personen und Methoden betrieben. Die Schwierigkeiten einer Übereinkunft sind vielschichtig. Um das gemeinsame Ziel, nämlich die Erforschung und das Verständnis des menschlichen Bewußtseins voranzutreiben, muss zuerst eine gemeinsame Basis und Sprache gefunden werden.


Damit diese Sprache unmissverständlich ist und ihre Erkenntnisse auch in andere Sprachen übersetzt werden kann, müssen aus der Sicht des Autors physikalische Definitionen für allgemeinverständliche Begriffe, wie z.B. Bewusstsein gefunden werden.

313-20Wenn der Autor im Folgenden Begriffe wie Kraft oder Impuls verwendet, sei von vornherein darauf hingewiesen, daß hier ausnahmslos naturwissenschaftliche Definitionen zugrunde gelegt werden, um Missverständnisse, oder teleologische Implikationen auszuschließen. In dieser philosophischen Abhandlung in mathematischer Sprache versucht er, eine Brücke zu schlagen…

Die modernen Neurowissenschaften stehen immer wieder in der Kritik des Reduktionismus. So wichtig die empirischen Ergebnisse der quantitativen Forschung sind, es bedarf immer wieder philosophische Betrachtungen, um die großen Zusammenhänge ins rechte Bild zu setzen. Als Beweisführung wird die konsequent logische Abfolge von kausalen Zusammenhängen beschrieben. Außerdem wird der Versuch unternommen, einen Beweis zu führen, in dem Beispiele beschrieben werden, die für alle Menschen und auf der ganzen Welt wiederholbar Gültigkeit besitzen.

Die emotionale Kraft Sir Isaac Newton sah, wie der Apfel vom Baum auf die Erde fiel und beschrieb die Gravitation, ohne ihre Kraft gemessen zu haben.

Emotion als Kraft

Emotionale Kräfte sind z.B. Freude, Furcht, Wut und Trauer (Plutchik, 1962). Wirkt eine emotionale Kraft auf einen Körper, so verändert dieser seine Lage. Die Auswirkungen der emotionalen Kräfte zeigen sich in Form von Antrieb und Widerstand. Beispiel: Wenn jemand vor Angst erstarrt, bewirkt eine emotionale Kraft einen Widerstand in der Bewegung, die zum Stillstand des Körpers führt.

313-18-1Emotionale Kräfte als Vektoren

Die dimensionale Klassifikation von Emotionen (Wundt, 1865) geht von Gefühlspaaren aus, wie Anspannung und Entspannung, Aufregung und Abregung. Die Gefühlspaare können sich gegenseitig aufheben, d.h. sie haben eine entgegen gesetzte Richtung und eine relative Größe zueinander und können somit als Vektoren bezeichnet werden.

Die Richtung eines emotionalen Vektors ist positiv oder negativ in Abhängigkeit vom individuellen Ausgangspunkt. Als positiv wird ein emotionaler Vektor bezeichnet, der eine Bewegung vorantreibt (im Folgenden Antrieb genannt), während ein emotionaler Vektor als negativ bezeichnet wird, wenn es eine Bewegung verlangsamt (im Folgenden Widerstand genannt). Die Größe der emotionalen Kraft wird ausgedrückt durch die empfundene Stärke des Gefühls. Im Allgemeinen gilt: Je stärker das Gefühl ist, desto größer die Veränderung der Lage in der Zeit, also z.B. auch desto nachhaltiger wirkt es.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Medizin 14

 

 

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