Der lahme Bote aus dem All

01 Februar, 2011

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Der lahme Bote aus dem All

 

Stellen Sie sich folgende Geschichte vor: Ein Dieb stiehlt vor den Augen von Hunderten von Zeugen einen einmaligen Gegenstand, sagen wir eine besonders kunstvoll angefertigte Krone, die es so nur einmal auf der Welt gibt. Anschließend versteckt er die gestohlenen Krone aber nicht, sondern setzt sie sich auf den Kopf, so daß sie jedermann sehen kann.

Auf die Anschuldigung, er habe die Krone gestohlen, antwortet er dreist, er könne die Krone gar nicht gestohlen haben, denn erstens gäbe es keinen Zeugen für die Tat und außerdem sei sie nirgendwo bei ihm zu finden.

18-276-1Ich überlasse es Ihnen, liebe Leser, was Sie von dieser Geschichte, eine andere Version des Märchens von „Des Kaisers neue Kleider“ halten. Im normalen Leben wäre so etwas nicht denkbar, außer es handelt sich um unsere Sprach- und Geisteswissenschaften, wo ein Heer von nicht ernst zu nehmenden Leuten, die sich mit Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten (in „seriösen Zeitungen“ und in sowieso nicht seriösen Fernsehmedien) verwechseln, solche absolut nicht wegzuleugnenden Fakten mit aller Macht verleugnen oder verschweigen.

Einige dieser nicht wegzuleugnenden Tatsachen möchte ich hier präsentieren. Jeder, der Germanistik studiert hat oder der sich ein bißchen mit altdeutschen Texten beschäftigt hat, weiß, daß aus dem 10. Jahrhundert, so nimmt man an, zwei kleine Texte erhalten sind, die unter dem Namen „Merseburger Zaubersprüche“ bekannt sind. Im zweiten dieser Texte wird sinngemäß berichtet, daß ein gewisser Wotan mit einem anderen namens Phol ins Holz ritt. Dabei verrenkte sich das Fohlen des Wotan den Fuß, dieser sagte unter anderem: „benrenki“ (das Bein solle sich einrenken) und „ben zi bena“ (das Bein zum Bein) – und das Bein renkte sich ein. Ich schreibe hier „sinngemäß“, weil erstens unsere Germanistikexperten nicht in der Lage sind, diese zwei Merseburger Zaubersprüche ganz richtig zu übersetzen (ich werde am Ende dieses Artikels noch darauf eingehen), und weil es zweitens, weit weg von Merseburg und Deutschland, nämlich bei den Maya in Mexiko, eine andere, eindeutigere Version dieser Geschichte gibt.

18-276-2Sehen Sie sich bitte Abbildung 1 an aus dem bekannten Buch von Ramon de Ordonez y Aguiar „Historia de la Creacion del Cielo y de la Tierra“ („Geschichte der Erschaffung des Himmels und der Erde“), Seite 264. Sie sehen dort drei Kreise mit einem Kreuz im inneren Kreis sowie zwei Sätze in Mayasprache. Der erste Mayasatz umfaßt (zufällig) 20 Wörter, der zweite 19 Wörter. Aus diesen zufällig 20 Wörtern hat man, ohne einen Grund dafür zu haben, die 20 Monate des angeblichen „berühmten Mayakalenders“ gemacht. Die vier Enden des Kreuzes weisen, so schreiben Ordonez y Aguiar und viele, viele andere „Maya-Experten“, auf vier besonders herausragende Monate in diesem angeblichen Kalender hin, auf den 3., den 8., den 13. und den 18. Monat. Was für Worte aber lesen Sie da, bitte schön? Die Worte „Votan, lambat, been y chinas“.

Machen wir jetzt eine winzige Trennung bei dem Wort „lambat“ = „lam bat“, indem wir einen Zwischenraum einfügen, dann lesen wir den altdeutschen Satz: „Votan lam bat been y chinas“. Übersetzt ins moderne Deutsch: „der lahme Votan bat das Bein und genas (wurde gesund)“. Hier haben wir also die richtige kurze Version des zweiten Merseburger Zauberspruches. Und daraus hat man den angeblichen Mayakalender gemacht. Wer jetzt noch an diesen „Mayakalender“ glaubt und alles, was man mit ihm in Verbindung bringt, zum Beispiel das Jahr 2012, sollte sich wirklich um seine geistige Gesundheit Sorgen machen.

Wie aber kommt Votan und wie kommt der „Merseburger Zauberspruch“ zu den Maya? Ganz einfach: Wotan war kein germanischer Gott (kann er auch gar nicht sein, da es nie Germanen gab) sondern, wie wir gleich noch sehen werden, ein weltweit in allen Kulturen auftauchender lahmer Bote aus dem Weltall. Schon von Humboldt stellte die weltweite Verbindung von Buddha (der Bote) und Odin heraus, machte dabei aber den Fehler, das Wort „Odin“, das „Od in“ („in der Galaxie Od“) bedeutet, mit dem Wort Wotan gleichzusetzen, beziehungsweise, seine richtige Bedeutung nicht zu erfassen.

Die Worte „lahm“ (lam), „Bote“ (bodo, boto, poto, podo, pot, bot) und die mit ihnen im Zusammenhang auftretenden Bezeichnungen für Raumfahrzeuge wie „Ei“ (ai, ay, ey), „Asch“ (as, asc, asca), „Kahn“ (can, kan), „Kabala“ (cabala, gabala, cabal, gabal), „Galgo“ (calk, cal, gal, gall) (der Galgen als kreuzförmiges Raumfahrzeug) und das „cruz“ selber, finden Sie in allen alten Texten weltweit. Bleiben wir zunächst bei den Maya. ...

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe UFOs & Kornkreise 18 / 276

 

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