Medizin 15 - Editorial

18 Juli, 2012

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Ausgabe 15

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Gesundheitswesen krankt an vielem, nur Geld ist mal wieder genug in den Kassen der Krankenkassen. Wie viel weiß man nicht so genau, ob sieben, elf oder 19 Milliarden, jedenfalls sehr viel. Es ist das Geld der Versicherten. Noch immer werden die Versicherten nicht als Kunden und Zahler behandelt, sondern eher als Bittsteller, wenn es um Leistungsbezug geht.

Rühmliche Ausnahme, eine Hamburger Krankenkasse die, die Quartalsgebühren für den Zahnarztbesuch zurückzahlt. Werden weitere folgen? Eher nicht. Trotz voller Kassen streicht man oder bewilligt erst gar nicht komplementäre, also ergänzende Heilmethoden und Medikamente, weil „wissenschaftlich nicht anerkannt“, die immer wiederkehrende Begründung. .

Da werden z. B. teure Chemotherapien, mit äußerst üblen Nebenwirkungen verordnet, durchgeführt und bezahlt – die Ergebnisse sind seit Jahrzehnten, bis auf geringe Abweichungen die gleichen. In den wenigsten Fällen erfolgt eine Heilung, schlimmer noch, die verbleibende Lebensdauer wird in der Qualität erheblich gemindert, im Vergleich zu alternativen und manchmal auch gar keinen Therapien.
Das Gesundheitswesen, ob ambulante oder stationäre Behandlung, hat sich zu einer menschenfeindlichen, Geld verschlingenden Krake entwickelt. Die Menschen bleiben auf der Strecke.

Die Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen müsste auf einem besonders hohen Niveau bei uns sein. Hier in der BRD haben wir sicher das teuerste Medizin-System im weltweiten Vergleich. Fordern Sie die Leistungen ein auf die Sie Anspruch haben. Scheuen Sie sich nicht auf Ihrem Recht zu bestehen. Schalten Sie notfalls Sachverständige für Krankenversicherungsrecht ein. Allein kommen Sie gegen Krankenversicherungen, Ärzte und Krankenhausverwaltungen nicht zum Erfolg.

Wo die Versäumnisse im Gesundheitswesen, insbesondere deren Anfänge, zu suchen sind, ist kaum nachvollziehbar. Schon vor Jahrzehnten, ich erinnere mich, unter dem damaligen Minister Dr. Herbert Ehrenberg, (Minister von 1976 bis 1982) ging es um Einsparungen und Verbesserungen – aber nichts davon ist eingetreten. Eine gewaltige Kostenexplosion, die bis auf den heutigen Tag anhält, findet statt. Hunderte Krankenhäuser wurden bisher geschlossen, weitere werden folgen.
Keine Besserung in Sicht.

Auch hier spüren Sie die Auswirkungen der Globalisierung. Es gibt in Deutschland nur noch drei große Krankenhausbetreibergesellschaften, die verbleibenden „freien Häuser“ müssen um ihre Selbständigkeit bangen. Konsequenz: Es gibt noch den Arzt oder die Ärztin Ihres Vertrauens. Sie müssen sie suchen und werden sie finden.

In den Spezial-Ausgaben "Medizin" des Magazin2000plus stellte ich immer wieder neue, ergänzende Behandlungsmethoden und Produkte vor und werde das auch weiterhin tun. Auch die im Argo-Verlag erschienenen Bücher sind gute Ratgeber, die Sie nutzen sollten soweit Sie das noch nicht getan haben.

Bleiben oder werden Sie gesund.

Ihre
Ingrid Schlotterbeck
Juli 2012

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