Magazin2000plus 327 - Editorial

01 November, 2012

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Ausgabe 327

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Turbulenzen im Wetter, in Politik und im allgemeinen Leben. Wir erleben nur Aspekte von allem, gerade das was nicht verschwiegen werden soll. Die Medien beeinflußen und steuern die Menschen wie es scheint willkürlich – wie wir wissen, systematisch und geplant. In einem CBS-Nachrichtenblock wurde das Ergebnis der US-Präsidentenwahl bereits drei Wochen vor der Wahl eingeblendet.
Die CBS-Grafik zeigte Obama mit 43 % der landesweiten Stimmen vor Romney mit 40 %. Auf wen die fehlenden 17% entfallen wurde bei den fiktiven Wahlergebnissen nicht angezeigt.

CNBC berichtete über die 43.000-$- Milliarden-Klage gegen Bankster, Kapitalistenfreunde und Regierungsangehörige. Wie es weiter heißt, sollen die 43.000 Milliarden Dollar des ergaunerten Geldes "gewaschen" worden sein. Steht das Verbrechen an den Kindern des Vizepräsidenten Kevin Krim von CNBC, damit im Zusammenhang? Erst geschahen die Morde dann wurde die Webseite von CNBC blockiert.
Es gab dennoch Möglichkeiten über Screenshots an den originalen CNBC-Artikel zu kommen, der die Authentizität des traurigen Ereignisses belegt.

In Brüssel wurde der Brite Mockford vor den Augen seiner Frau erschossen. Er war ein hochrangiger Manager von ExxonMobil. Wollte er mit Informationen an die Öffentlichkeit? Die Hintergründe werden noch recherchiert. Immer wieder werden Morde begangen um Wahrheiten zu vertuschen.

Mord und Totschlag sind leider auch Mittel zum Zweck. Zur Durchsetzung vorgegebener Ziele schießt die Polizei in Italien auf Demonstranten, bezahlte Söldner in Syrien auf Soldaten und Zivilisten. Es gab überall Tote und Verletzte. Wie unschwer zu erkennen ist, schaukelt sich die Situation hoch. Jetzt werden in Italien bereits Schußwaffen eingesetzt. Wir können nur hoffen, daß es nicht überall eskaliert. Wenn Sie aber die Aussage des Europaabgeordneten Nigel Farage lesen, der Frau Merkel zitiert, dann ist größte Besorgnis angebracht.
„Es ist uns vollkommen egal ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 % erreicht, es ist uns vollkommen egal, ob 25 % der privaten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen. Frei heraus gesagt, ist es uns völlig egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt halten können“.

Schauen Sie sich die Lage in Spanien und Portugal, demnächst auch die in Frankreich an. Dort haben Sie die besten Beweise für die besorgniserregende Lage in die auch wir kommen können. Auch die Schweiz rechnet in den nächsten Jahren mit blutigen Unruhen in Europa. Die Schweiz wappnet sich schon heute gegen ein mögliches Übergreifen auf ihr Territorium und hat die Armee auf 100.000 Soldaten aufgerüstet. Mit zwei Manöver, im Frühjahr und Herbst dieses Jahres wurden Grenzschließungen geprobt, die alle vier Landesteile vor unerwünschten Eindringlingen schützen sollen. Im Fall des Falles ist der Schußwaffengebrauch bereits jetzt vorgesehen.

Der Tropensturm "Sandy" hat nun entgegen allen Ankündigen doch nicht die befürchteten Folgen gebracht. Auffallend war jedoch die Panikmache im Vorfeld dieses und ähnlicher Ereignisse. Man gewinnt den Eindruck, daß nicht nur Sport und Spiele vom Ernst der Lage ablenken sollen, sondern auch das Wetter zur willkommenen Ablenkung geeignet ist.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.

Ihre
Ingrid Schlotterbeck
November 2012



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