Die EEG-Umlage steigt

24 Juli, 2014

Industrie verbreitet Lügen bei Strompreisen

Die EEG-Umlage steigt

Es hat schon beinahe Ritualcharakter: Im Oktober gaben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das Folgejahr bekannt. Die Umlage steigt 2014 um fast einen Cent an. Privathaushalte mit durchschnittlichem Stromverbrauch müssen aufgrund der Anhebung mit einer Mehrbelastung von etwa 3,30 Euro pro Monat rechnen.

Meistens bricht nach der Bekanntgabe eine Debatte über Energiearmut, die „Kosten der Energiewende“ und den generellen Sinn der Ökostromförderung los. Doch in diesem Jahr ist alles anders: „Die Industrie verbreitet Lügen bei Strompreisen“ titelt die ZEIT, die Tagesschau warnt in einem Kommentar vor den „Lügen über das Erfolgsmodell EEG-Umlage“.

Anscheinend setzt sich endlich auch in den Medien die Erkenntnis durch, daß die steigende Belastung der Haushalte (bei der die Stromkosten nur einen kleinen Teil ausmachen) eben nicht auf die Ökostromförderung zurückzuführen sind.
Der Strompreis könnte sinken, wenn die Versorger die fallenden Börsenpreise an die Endkunden weitergeben würden und die Bundesregierung damit aufhören würde, klimaschädliche Maßnahmen zu subventionieren. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die ausufernde EEG-Befreiung von Unternehmen, ohne die die Umlage gar nicht hätte ansteigen müssen.

(Quelle: Umweltinstitut München)

 

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