Der Fall des Dollar

11 September, 2014

Der Fall des Dollar

Weltleitwährung steht unter massivem Beschuss

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nicht nur China und Russland tun sich zusammen, flankiert von Indien, Pakistan und Iran. Jetzt schert auch enger Verbündeter der USA im asiatischen Raum aus: Südkorea will seine Handelsgeschäften mit China nicht mehr in Dollar tätigen. Für die USA ein Schlag ins Gesicht, dass ein treuer Verbündeter und wirtschaftliches Schwergewicht in Asien von der Fahne geht. Es wird eng.

China und Südkorea sollen übereingekommen sein, zur Aufstockung des bilateralen Handelsvolumens und zur Vermeidung der Folgen von Devisen-Schwankungen ihre Nationalwährung einzusetzen. Die Vereinbarung wurde durch die Zentralbanken beider Länder getroffen zu der Zeit, als der chinesischen Präsidenten zum Staatsbesuch in Südkorea weilte. Bis Jahresende soll diese Vereinbarung umgesetzt werden. Der Präsident Südkoreas sagte hierzu: Mit diesem Schritt werde man die Geschäftsbeziehungen zwischen Bürgern und Unternehmen beider Länder erleichtern. Man möchte mit dieser Entscheidung weiterhin noch den Aktien- und Devisenhandel ermöglichen und andere Finanzmittel in Umlauf bringen. China ist seit 2004 der größte Handelspartner Südkoreas.

Beide Länder können mit dieser Entscheidung den Druck durch den instabilen Dollar ausschalten und ihre Finanz- und Handelsgeschäfte deutlich ausweiten.

Die USA stehen damit außen vor und profitiert nicht mehr vom blühenden Handel zwischen den beiden Staaten. Die Abwicklung in den Nationalwährungen führt auch dazu, dass der Dollar weniger nachgefragt wird, weil die beiden großen Volkswirtschaften keine Dollardevisen mehr für ihren bilateralen Handel vorrätig halten müssen. Damit wird der Dollar wieder ein Stück schwächer.

(quer-denken.tv)

 

 

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