Aktien von Österreichs Großbanken stürzen ab

22 September, 2014

Aktien von Österreichs Großbanken stürzen ab

Bankenkrise – Milliarden-Verlust

Die Erste Group meldet einen Rekordverlust von bis zu 1,6 Milliarden Euro mit ihren Geschäften in Osteuropa. Der Kurs der Bank stürzte um 13 Prozent ab. Auch die Raiffeisen-Aktien wurde mit nach unten gerissen. Die Erste Group hat mit der Ankündigung eines Rekordverlusts für das laufende Jahr ihre Aktionäre schockiert. Die Aktie des österreichischen Sparkassenspitzeninstituts verlor Anfang Juli 13 Prozent an Wert und notierte bei 20,3 Euro.

Die Bank teilte mit, sie erwarte wegen Problemen in Rumänien und Ungarn einen Jahresverlust zwischen 1,4 und 1,6 Milliarden Euro – der höchste in der Geschichte der Bankengruppe. Im Gefolge büßten auch die Aktien der Raiffeisen Bank International knapp fünf Prozent an Wert ein. Grund für den Milliarden-Verlust sind hohe Einbußen durch die Pläne der ungarischen Regierung, die Banken bei Fremdwährungskrediten erneut zur Kasse zu bitten. In Rumänien machen der Bank höhere Vorsorgen für faule Kredite zu schaffen. Konzernweit erwartet das Institut hier nun einen Anstieg der Vorsorgen auf 2,4 Milliarden statt der bislang in Aussicht gestellten 1,7 Milliarden Euro. Zudem droht der Erste Group bei der rumänischen Tochter im schlimmsten Fall eine Abschreibung von einer Milliarde Euro, sollte die Bank ihre dortigen Firmenwerte und latente Steuern komplett wertberichtigen.

Quelle: Magazin2000plus, Printausgabe September/Oktober 2014, Nr. 358

 

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