Das EU-Wurst-Parlament lädt die 'Conchita Wurst' ein

24 September, 2014

Das EU-Wurst-Parlament lädt die 'Conchita Wurst' ein

Conchita Wurst die neue „Stimme Europas“ – Welches Europa? Conchita Wurst singt im EU-Parlament

(Straßburg/Brüssel) Die Frage ist berechtigt: Ist die EU schizophren oder ist alles nur ein unernstes Spiel? Das Europäische Parlament wird am 8. Oktober in Vollversammlung einem Auftritt des österreichischen Sängers Tom „Conchita Wurst“ Neuwirth lauschen, einem der bizarrsten Produkte der Homosexualisierung. Dasselbe Europäische Parlament wird am 25. November in einer Festsitzung der Rede von Papst Franziskus zuhören. Die Conchita Wurst-Performance ist von den Homo-Promotoren keineswegs nur als unterhaltsame Show, sondern als Polit-Spektakel gedacht.

Beide Entscheidungen wurden in Absprache der führenden Parlamentsfraktionen getroffen. Stärkste Fraktion ist die christdemokratisch-bürgerliche Europäische Volkspartei, die sich mit den Sozialisten die führenden Posten teilt. Wie sich beide Ereignisse vereinbaren lassen, dürfte bei der Europäischen Volkspartei niemand wissen, sind die Christdemokraten doch schon seit längerem mit geistiger Abrüstung beschäftigt und unterwerfen sich ziemlich sang- und klanglos der kulturellen Hegemonie der Linken.

Transvestit als neue „Stimme Europas“

Die Drag Queen Conchita Wurst wurde im vergangenen Mai ORF-gesteuerter Sieger des Eurovision Song Contests. Tom „Conchita Wurst“ Neuwirth wird seither von den Massenmedien ostentativ als „Sie“ angesprochen. Die bärtige „Sängerin“, hinter der sich – unschwer erkennbar – ein homosexueller Mann verbirgt, ist seit Monaten das wichtigste Propagandainstrument der Gender-Ideologie. Auf dem Plakat zur Gesangsvorstellung im EU-Parlament prangen die Fraktionssymbole von Grünen, Sozialisten (S&D), radikalen Linken (GUE/NGL), Liberalen (ALDE) und Christdemokraten (EVP), jener breiten, gesellschaftspolitisch linksliberal dominierten Allianz, die in der EU den Ton angibt. Das parteiübergreifende „Bündnis“ homosexueller Abgeordneter proklamiert in Eigenregie Conchita Wurst zur „Stimme Europas“. Der bärtige Transvestit läßt sich nicht zweimal bitten und reitet wie gewünscht die ideologische Welle: „Eine solche Einladung ist natürlich eine große Ehre (…) wenn man sich für Liebe, Respekt und Toleranz einsetzt, ist man Teil einer großen Bewegung, die auch von den europäischen Bürgern und der Politik vorangebracht werden muß“.

Homosexuelles Promotorenkomitee

Conchita Wurst ist nicht die „Stimme Europas“, sondern die „Stimme“ der Homosexuellen. Das wird durch die Promotoren seines Auftritts im EU-Parlament belegt, bei denen es sich ausnahmslos um homosexuelle Abgeordnete handelt. Daß eine winzige Gruppe, die lediglich 2,5 Prozent der Bevölkerung repräsentiert, bestimmen kann, wer „Europas Stimme“ ist, sagt viel über die geistige Verfassung der EU aus. Hauptpromotorin des Auftritts ist die österreichische Grünen-Abgeordnete und bekennende Lesbe Ulrike Lunacek. Seit den Parlamentsneuwahlen ist sie eine der elf Vize-Präsidenten und damit institutionell ranghöchste Homosexuelle im Europäischen Parlament. Promotor ist ebenso der Abgeordnete der italienischen Linksdemokraten und bekennende Schwule Daniele Viotti. Dieser schwärmt vom Alpen-Gay, der die LGBT-Welt begeistert: „Conchita ist die Stimme Europas, die aufmerksam für Diskriminierungen und die Rechte aller ist. Ihr Konzert hier in Brüssel dient vielleicht auch dazu, etwas in Italien zu bewegen, sind wir doch eines der letzten EU-Länder, das die homosexuellen Paare noch nicht mit einem Gesetz schützt.“ Neben Lunacek (Grüne) und Viotti (Sozialisten) gehören noch der niederländische Schwule Dennis de Jong (radikale Linke), die niederländische Lesbe Sophie in t‘ Veld (Liberale) und die finnische Lesbe Sirpa Pietikäinen (EVP) zum Promotorenkreis.

Das „neue Europa“ der Gender-Ideologen: hybrid und hermaphroditisch

Der Auftritt von Conchita Wurst als „Ehrengast“ in Brüssel ist von der Homo-Lobby als politisches Ereignis gewollt und soll der Durchsetzung ihrer politischen Ziele dienen. Die Einladung an den österreichischen Travestie-Künstler legt das ideologische Prisma der Europäischen Union frei. Das neue „Homo-Europa“ soll sich auf einem Werterelativismus gründen, der jegliche sexuelle, triebgesteuerte Tendenz unter Ausklammerung sämtlicher ethischer Wertmaßstäbe billigen und absichern soll. Der ehemalige italienische Ministerpräsident und heutige Richter am italienischen Verfassungsgerichtshof, Giuliano Amato, sagte am 23. April 2012 über die EU: „Europa ist ein hybrides System, ein Hermaphrodit“. Der zunehmenden Entdemokratisierung der politischen Entscheidungen entspricht eine moralische Schizophrenie. So gesehen bringt die Ernennung der „bärtigen Frau“ oder des weibischen Bärtigen zur „Stimme Europas“ den hybriden und hermaphroditischen Charakter der Europäischen Union trefflich zum Ausdruck. Sie signalisiert gleichzeitig die Dekadenz eines geographischen und kulturellen Raums, der Brennpunkt und Wiege des Abendlandes, einer großartigen Kultur, starker Prinzipien und idealer Werte war, aus dem die westliche Zivilisation hervorgegangen ist.

Schamverlust erstes Zeichen von Schwachsinn

Eine Zivilisation, die jedoch irgendwann ins Straucheln kam und durch einige Versuche, sich zu fangen, noch weiter vom Weg abkam. Sigmund Freud erkannte im Schamverlust das erste Zeichen für Schwachsinn. Heute scheint Europa Gefahr zu laufen, sich außerhalb des Weges zu verirren. Ein sterbender Körper, der ohne formalen Beschluß sein eigenes Ende beschlossen zu haben scheint. Ein bloßes Gerippe ohne eigene Identität, in der Völker mit Kultur, Sprache, Mentalität, Sitten und Land zu einer anonymen Bevölkerung, einer bloßen Massenansammlung zusammenhangsloser Individuen degradiert werden und die Individuen zu bindungslosen, marktgesteuerten Konsumenten. Wie sich der Auftritt von Papst Franziskus mit dem von Conchita Wurst und den damit verbundenen, konträren Menschenbildern vereinbaren läßt, dürfte mit der Schizophrenie zusammenhängen, von der die tonangebenden Kreise in der EU befallen wurden.

Quelle: H. P.

 

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