Belzebubs Triumph

22 August, 2013

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Belzebubs Triumph

Eine Tragödie in mehreren Akten

von Susanne Kablitz

"Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum, der in der Zukunft ausfällt." Das waren die sehr zutreffenden Worte eines Dr. Hjalmar Schacht, der von 1923–1930 und von 1933– 1939 Präsident der Deutschen Reichsbank war. Wahre Worte eines Mannes, die seit den schlimmsten Wirtschaftsturbulenzen Deutschlands nichts von ihrer ewigen Gültigkeit verloren haben.

Nun befinden wir uns wieder in wirtschaftlichen Turbulenzen, nur werden diese noch viel rauher und vernichtender, als wir uns das in der Masse im Moment vorstellen können und noch viel weniger wahr haben wollen.
Die Summen mit den irrsinnig vielen Nullen, die in den letzten Jahren durch die Gazetten rauschen, sind für "normale" Menschen nicht nachvollziehbar – viel zu abstrakt erscheinen "Rettungssummen" und Schuldenstände. Schuldenstände, die in Prozent-Angaben zum "BIP" gemessen werden und uns alle geradewegs in die vollständige Aufgabe jeglicher Freiheit führen werden.

Was ist das überhaupt, das "BIP"?341-16-2
Bei vielen Menschen stellt sich schon hier die völlige Ratlosigkeit ein. Die Frage nach der Relation zu den aufgehäuften Schulden führt dann zur endgültigen Kapitulation. Und hier schlägt die Stunde der Mächtigen, denn nichts ist verführerischer als Unwissenheit und Desinteresse der Betrogenen.

Seit Jahrhunderten haben Papiergeldversuche immer in totalem Chaos geendet; trotzdem setzt es sich durch, auch immer wieder. Aber was hat eigentlich zum Siegeszug des Papiergeldes geführt, der jetzt einmal wieder sein bitteres Ende finden wird?

341-16-1Vor einigen Jahrhunderten wurden Papierscheinchen nicht als Geld betrachtet, sondern lediglich als praktikabler Ersatz und als Beleg für das hinterlegte Edelmetall, das auch als Waren"geld" bezeichnet werden konnte. Warengeld deshalb, weil hinter dem im Eigentum stehenden Edelmetalls ein echter Wertschöpfungsprozeß stand.

Durch den Wertschöpfungsprozeß hatte man Edelmetalle "verdient", die nun als Sparleistung bei einem als seriös geltenden "Wertaufbewahrer" hinterlegt wurden. Bei Bedarf wurde das Papierzertifikat gegen den hinterlegten echten Wert, wie z.B. Gold, wieder eingetauscht. Papier"geld" war leichter und im täglichen Tauschprozeß einfacher zu handhaben. Dieses Papier"geld" hatte Wert, da sich dahinter ein eben solcher tatsächlich verbag.

341-16-3Dieser tatsächliche Wert wurde gegen eine Gebühr und die Ausgabe des Zertifikates entweder für eine bestimmte Zeit sicher aufbewahrt oder an andere Menschen für eine vereinbarte Zeit ebenfalls gegen eine Gebühr ausgeliehen. Die Zettel selber waren vollkommen wertlos, stellten sie doch einfach nur eine Quittung für den Verblieb oder den Verleih dar. (…)

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Magazin2000plus 341

 

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