Wirtschaft Macht Politik 38 - Editorial

20 August, 2011

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Ausgabe 38

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten kann schon vieles wieder anders sein, das die aktuelle Lage an den Finanz und Geldmärkten, aber auch die Krisen- und Kriegsgebiete auf dieser Welt betrifft. Ob Anschläge unter „Falscher Flagge“ oder mit Bekennerschreiben, alles muß unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, dass die Bemühungen dahingehend forciert werden, um die totale Kontrolle weltweit ausüben zu können.

Sicher werden aber nicht alle Länder dieser Welt sich der Finanz- und Geldpolitik, den Eroberungs- und Besatzungsbestrebungen der USA beugen oder anschließen. Freiheit für die ganz Welt, Demokratie überall hieß die Devise nach dem 11. September. Bei genauerem Hinsehen muß man überall zumindest einen Verlust an Demokratie bemerken. Daß private Ratingagenturen, die Bonität von ganzen Ländern bestimmen, wird mittlerweile von vielen Wirtschaftswissenschaftlern und zunehmend auch von Politikern kritisiert. Daß die private Ratingagentur Standard & Poor´s die USA am Freitag dem 5. August 2011 von der AAA-Bonität auf AA+ herabstuften ist schon eine Ungeheuerlichkeit. Was damit erreicht werden soll wird in den nächsten Tagen und Wochen sichtbar werden.

China der größte Gläubiger der USA wird nicht nur verbal sondern auch politisch Druck ausüben. Schon seit längerem wird auch in Deutschland, noch vereinzelt, von einer Umkehr vom Euro zu einer anderen Währung, z. B. zur Rückkehr zur DM gesprochen. Auch der Austritt aus der EU wurde thematisiert. Sollte das geschehen, wäre es um die EU und den Euro geschehen, aber DM kann es nicht geben. Was der „Brandbrief“ von José Manuel Barroso bewirkt bleibt abzuwarten, die Unruhe und Aufgeregtheit vieler EU-Politiker war jedenfalls nicht zu übersehen.

Vorerst wird eine Ersatzwährung herhalten müssen bis die Übel der letzten Jahrzehnte, die die Menschen weltweit immer ärmer machten und viele Banker zu Bankstern werden lies, abgestellt sind. Dann werden die Länder voraussichtlich wieder zu ihren Währungen zurückkehren. Auf nach noch mehr Turbulenzen, mit hoffentlich nicht allzu viel Not und Elend werden wir uns einstellen müssen, erst dann kann die dringend notwendige Erneuerung, ein neues Denken und Handeln beginnen.

Ihre
Ingrid Schlotterbeck
August 2011


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