Wirtschaft Macht Geschichte 3 - Editorial

22 Dezember, 2011

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Wirtschaft-Macht-Geschichte 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der am 11. Dezember 2011 zu Ende gegangene Klimagipfel in Südafrika hat das gebracht, was allerorten zu erwarten war - „Nichts“. Vielleicht ist es gut so, daß Vereinbarungen bis 2013 und das Inkrafttreten 2020 morgen schon der Schnee von gestern sein wird. Die Welt hat andere Probleme als die vermeintliche Klimaerwärmung, die übrigens längst schon wissenschaftlich widerlegt wurde. Aber den Hintergrund kennen Sie ja: Abgaben auf alle möglichen klimarelevanten Verursacher sollen erhoben werden. Josef Pulitzer sagte: “Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von der Geheimhaltung lebt.

Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.“

Aber Bekanntmachung kann auch Desinformation sein. Schon der Zar und Bismarck wollten keinen Krieg, er wurde dennoch inszeniert und hat viele Opfer gekostet. Vor Monaten soll Putin vor einer erneuten Kandidatur gewarnt worden sein, angeblich von Mr. Biden. Nach neuesten Meldungen wollen die USA Millionen von Dollar den NGO´s zur Verfügung stellen, um eine – offiziell – demokratische Wahl zu ermöglichen. Hintergrund dürfte sein Unruhen zu schüren, um eine Wahl Putins ggf. zu verhindern und damit auch eine Annäherung Rußlands an Europa zu blockieren.

Desinformation auf fast ganzer Linie. Lesen Sie in diesem Magazin, daß die Rettungsmaßnahmen für den Euro ein unmögliches Unterfangen darstellen. Die geplanten Änderungen im ohnehin nicht wirklich legitimierten Lissabonvertrag werden klammheimlich durchgezogen und im Fernsehen und der allgemeinen Presse werden die Zwänge, die Merkel und Sarkozy auf die anderen Mitgliedsstaaten ausüben, als Durchbruch zur Euro-Stabilität verkauft.

Die noch verbliebenen kritischen Stimmen erkennen schon, daß Deutschland die Zeche zahlen soll. Die Ratingagentur „Standard & Poors“ droht u. a. auch Deutschland herabzustufen. Wie unter http://staseve.wordpress.com/2011/12/07 deutschland-in-der-euro-haftung-oder-nur-diebundesrepublik/ zu lesen ist, zielt der Krieg der Ratingagenturen vollends ins Leere. Deutschland sei seit dem 23.Mai 1945 handlungsunfähig gestellt und seit dem Postliminium der Vier-Mächte im Artikel 7 des 2plus4-Vertrages frei und wartet darauf durch das Volk wieder handlungsfähig gestellt zu werden. Laut Meldung des „Telegraph“ können EU-Verträge nicht ohne Zustimmung Englands geändert werden. Es gelten die Rechte der Gründungsverträge.

Von Krisenbewältigung in den schwelenden Konflikten in Syrien, Iran, Israel, Libyen, Ägypten hört man dagegen kaum etwas. Als vor Jahrzehnten, genau 1962 die Kubakrise die Welt vor den Beginn eines Atomkriegs brachte, war der Aufschrei und die reale Angst das Thema. Die damalige Sowjetunion unter Führung von Chrustschow gab letztendlich nach, unter dem Druck des neuen Präsidenten Kennedey und zog die mit Raketen beladenen Schiffe wieder ab.
Heute sieht das Szenario ähnlich aus, Rußland und China scheinen für den Iran Partei zu ergreifen. USA, England und Israel sehen eine Gefahr in der Politik des Iran und meinen diese beseitigen zu müssen. Und wo bleibt die NATO, das nordatlantische Verteidigungsbündnis?

Hoffen wir, daß die Kriegstrommeln wieder leiser werden, die Finanzkrise nicht endgültig eskaliert. Denn die Erfahrung zeigt, wenn „nichts mehr geht“ muß ein Krieg her, der dann zwangläufig einen Neuanfang nach sich zieht. Vielleicht und das wünsche ich Ihnen und mir, kann die Diplomatie auf höchstem internationalem Parkett eine Umkehr ins Positive bewirken und uns die Feiertage und das Neue Jahr nicht gar so unfreundlich bescheren.

Ihre
Ingrid Schlotterbeck
Dezember 2011


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