Europa Spezial 1/320 - Editorial

24 Mai, 2012

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Ausgabe Europa Spezial 1/320

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit dieser Ausgabe EUROPA 1 erhalten Sie eine Spezialausgabe, ergänzend zu den Sonderausgaben "Wirtschaft – Macht – Politik". Mit dem Artikel "Die City of London – der mächtigste Staat der Welt" erklärt sich auch die Wahl des Magazin-Titels. Sie lesen und können nachvollziehen, daß in Europa, in London, eben in dieser Quadratmeile, der City of London, seit Jahrzehnten die Politik in dieser Welt bestimmt wird. Nicht in Moskau, Washington, Peking, Paris oder wo sonst auch immer werden die grundsätzlichen Entscheidungen getroffen, sondern in der City of London.

Ob G8-Gipfel oder Konferenz der BRICS-Staaten (Brasilien, Rußland, Indien, China, Südafrika) um nur die beiden Veranstaltungen zu nennen, alle wichtigen Entscheidungen stammen offensichtlich aus der City. Die City bestimmt über Krieg und Frieden, über Wohlstand und Armut. Ihre Macht beeinflußt alle Religionen und die Regierungen aller Länder dieser Erde, Die Vorgaben der City werden durch mannigfaltige Kanäle transportiert. Lesen Sie den aufschlußreichen Bericht in dieser Ausgabe und Ihnen wird vieles verständlich was bisher eher Fragen offen lies.

Island traut sich gegen den Mainstream, alle Last den Bürgern aufzubürden anzugehen. Es erlässt als erstes Land der Erde allen Einwohnern die Hypothekenschulden. Begründung: Die Banker und Politiker haben die Situation geschaffen, dass Volk kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Anders dagegen in Frankfurt am Main dem Sitz der EZB und aller wichtigen Banken. Hier werden die Demonstrationen mit Polizeigewalt unterbunden. Hier geht der Staat mit Gewalt gegen die Menschen vor, die nicht mehr wollen als die gnadenlose Ungerechtigkeit des Bankensystems anzuprangern. Aber Vorsicht, die Organisatoren wie Blockupy, ATTAC, Erwerbslosenforum, Gewerkschaften etc. könnten die nicht sogar gesteuert sein?

Wer will Chaos und wem nützt es?
Die Euro-Zone und der Euro muß erhalten bleiben, heißt es vielerorts. Sarrazin steuert gegen, von wem auch immer gesteuert, und behauptet "Europa braucht den Euro nicht". Derweil bestätigte der britische Notenbank-Chef Mervyn King das die britische Regierung und die Bank of England, natürlich gesteuert von der City of London, einen Notfallplan entwickelt für den Fall das die Euro-Zone zerfällt. Den Grund sieht King darin, dass die Politik endlich anerkennen müsse, dass die Schulden niemals zurückgezahlt werden könnten und man die Verluste realisieren müsse anstatt weiter vor sich her zu schieben.

Erfreulich eine Meldung aus den USA:
Die Tyrannen im Weißen Haus und im Pentagon werden vorerst gestoppt. Die Bundesrichterin in Manhattan erließ eine einstweilige Verfügung gegen das einheimische Anti-Terrorgesetz (National Defense Authorization Act) nach dem es erlaubt werden sollte jeden Bürger auf unbestimmte Zeit ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren inhaftieren zu können.
Das heißt aber immer noch nicht, das dieses Gesetz auf Dauer außer Kraft gesetzt ist. Sicher ist die Gerichtsbarkeit in den USA genau so wenig unabhängig wie die Freiwillige Gerichtsbarkeit in der BRD.

Zum Schluß darf ich noch daraufhinweisen, dass der Slogan "Brot und Spiele" nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Das ZDF widmet der unglücklichen Niederlage einer Fußballmannschaft den ersten Platz in den Nachrichten und lenkt ab von den wirklich wichtigen Themen. Die ARD zeigt ab 22.45 die Machenschaften der Deutschen Bank in Deutschland und USA als Investmentbank und der kriminellen Energie mit denen Hausbesitzer und Anleger um Hab und Gut gebracht werden. Hoffen wir, dass die Großveranstaltungen wie Europa-Fußballmeisterschaft in Polen und der Ukraine und Olympia in London nicht Ziele echter oder falscher Anschläge werden.

Die Menschen leiden schon genug durch die Korruption der Banker und Unfähigkeit der Politiker.

Ihre
Ingrid Schlotterbeck
Mai 2012

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