Wirtschaft Macht Politik 43/346 - Editorial

01 Dezember, 2013

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Ausgabe 43/346

Liebe Leserin, lieber Leser,

Anfang des 20. Jahrhunderts führte die Rockefeller Foundation (Stiftung) eine Untersuchung durch inwieweit Menschen in der Lage sind Dinge bis zum Ende logisch zu durchdenken. Das Ergebnis war ernüchternd. Lediglich 13% sind demnach fähig das Gesagte auf seinen wahren Grund hin zu durchschauen und zu untersuchen. Die anderen wiederholen lediglich mehr oder weniger kommentarlos die verbreitete Information.

Die Grundlage für die „eine Welt Regierung“ mit Hilfe der Demokratisierung der Völker war gelegt. Was eignet sich besser als dem Volk das Gefühl zu geben entscheiden zu dürfen, und das mit Parteien, die nach der Wahl gemäß ihrem Auftraggeber (die Hochfinanz) dann brav ihre Arbeit erledigen. Da eine Partei immer nur gewinnen kann, indem sie das Unmögliche verspricht, auf Logik und Verstand gar keine Rücksicht nehmen darf (sonst würde sie maximal die 13% erreichen können), gewinnen die Wahlen die, die besten Lügen und Wahlversprechen machen, so das Volk am meisten täuschen.

Wenn das Modell politisch so gut funktioniert, wieso es dann nicht auch in der Wissenschaft einsetzen? Wieso es dann auch nicht in einem privat geschaffenen Geldsystem etablieren? Wenn den Menschen nur oft genug die Lüge erzählt wird, werden sie sie am Ende als ihre Wahrheit erachten um diese dann bis aufs Messer verteidigen. Schließlich haben Sie für ihre Arbeiten im System eventuell sogar einen Doktortitel erworben…

Umso erstaunlicher ist es, dass es in Wien an der Uni einen Professor gibt, der angetreten ist, die Wissenschaftlichkeit der Wissenschaften zu untersuchen. Wem gehört eigentlich das Geld, der Euro, der Dollar den Sie jeden Tag so selbstverständlich als Zahlungsmittel einsetzen? Wer stellt es her? Wieso stand auf der DM noch, dass sie ein gesetzliches Zahlungsmittel sei, auf dem Euro hingegen gibt es lediglich nur noch ein Copyright Symbol? Angenommen der „Staat“, wer auch immer das sein mag, verfügte über hoheitliche Rechte, würde er dann mit einem privaten Euro Geld, dass er sich gegen Schuld bei den Bankern leihen muss, mit jedem in den Verkehr gebrachten Euro die sogenannten „Staatsschulden“ erhöhen wollen?

Wohin fließt eigentlich das Geld, das Sie in Form einer Schenkung, dem Finanzamt zukommen lassen? Wie kann es sein, dass fast alle demokratischen „Staaten“ der Welt gleichzeitig hoch verschuldet sind? Wie kann das ein Betriebswirt, Volkswirt, Steuerberater oder auch einfach nur jeder normale Mensch glauben und akzeptieren? Wird nicht selbst ein Grundschüler in der 4. Klasse in einer einfachen Soll und Haben Rechnung feststellen, dass dies gar nicht möglich sein kann? Wieso sind die sogenannten Schurkenstaaten meist schuldenfrei bevor Sie zwangsdemokratisiert werden? Haben Sie auf den Euro Scheinen irgendwo einen Hinweis finden können, dass es sich bei diesen schönen bunten Zetteln überhaupt um Geld handelt? Wie kann es sein, dass jede Partei die im Bundestag vertreten ist, ein jährliches Wachstum als Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft und unseren Wohlstand als alleiniges Allheilmittel ansieht?

Ist es in einer begrenzten Welt möglich ein unbegrenztes, einem Zinseszinseffekt gleichkommendem Wachstum, langfristig zu erzielen? Oder wie heißt diese Krankheit noch einmal in der ein unkontrolliertes Wachstum die Zellen entarten läßt, aus der natürlichen Ordnung bringt? Vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten als mit brachialer Gewalt diese Geldkrankheit zu heilen, indem man wieder zur natürlichen Ordnung zurückfindet? Vielleicht gelingt es ja, dass die große Masse erkennt, dass es schlicht und ergreifend keinen Sinn macht zweimal im Soll zu buchen??? Um dafür dann die Bürger haften zu
lassen. Diese und weitere Fragen werden in den nachfolgenden Artikeln beantwortet.

Ingrid Schlotterbeck und Max Frei
November 2013

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