Himmlische Musik

27 November, 2011

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Himmlische Musik

Teil 3

Ein Artikel von Hartmut Warm

Die Idee von einer Sphärenharmonie – einer geheimnisvollen Ordnung in unserem Sonnensystem – lebt in der Geistesgeschichte der Menschheit seit Jahrtausenden. Vor allem Pythagoras (ca. 580–496 v. Chr.) und Johannes Kepler (1571-1630) waren es, die dieser Vorstellung die entscheidenden Impulse gegeben haben. Ihre Grundgedanken konnten mit Hilfe moderner astronomischer Berechnungsmöglichkeiten in abgeänderter Form bestätigt werden.

In den vorangegangenen zwei Teilen (Magazin2000plus, Nr. 297 und 299) wurde dargestellt, daß es zum einen in der Tat eine statistisch hochsignifikante Übereinstimmung zwischen musikalischen Intervallen und planetarischen Geschwindigkeitsverhältnissen gibt, zum anderen, daß in der räumlichen Anordnung der Bahnen aller neun Planeten (inkl. Pluto) eine Strukturierung verborgen ist, die in ganz außergewöhnlicher Weise die Geometrie des Zwölfsterns spiegelt.

Ein dritter Aspekt einer Sphärenharmonie in einem weiter gefaßten Sinn zeigt sich in den langfristigen Bewegungsbeziehungen der Wandelsterne. Für unser Bild vom Kosmos und damit auch für unser philosophisches Weltbild spielt dieser Gesichtspunkt die größte Rolle. Es kommt hier also nicht auf die Eigenschaften der einzelnen Planeten an, sondern auf ihre Beziehungen. Dabei lassen sich zwei oder auch mehr Planeten in Relation setzen. Für zwei Planeten wird dies am Beispiel von Venus und Erde gezeigt. Seit langer Zeit ist bekannt, daß das Verhältnis der Bewegungen dieser beiden Wandelsterne von der Zahl Fünf bestimmt wird, was sich auch geometrisch äußert. Trägt man die Bewegungsspur der Venus aus geozentrischer Sicht kontinuierlich auf, ergibt sich eine fünfzählige Schleifenfigur.

Himmlische-Musik-T3-2Verbindet man die fortlaufenden Konjunktionsstellungen der beiden Planeten, erhält man ein fast exaktes Pentagramm, d.h. ein sich im Zeitraum von acht Jahren bildender Fünfstern ist gegenüber dem vorausgehenden um lediglich 2,4° gedreht (siehe Abbildung 1).

Setzt man die Venus in die Mitte (oder stellt sich einen Beobachter auf unserem Schwesterplaneten vor), ergäbe sich das gleiche Bild, nur um 180° gedreht. In der vom Autor entwickelten Raumgeradendarstellung (die gedachten Verbindungslinien zweier Planeten werden in einem festen, frei wählbaren Zeitabstand kontinuierlich aufgezeichnet) zeigt sich, daß das geometrische Formprinzip auch in heliozentrischer Sichtweise erhalten bleibt. Nach acht Jahren erblüht auf diese Weise die fünfzählige Sternblume der Abbildung 2. Fügt man den Raumgeraden des weiteren ihre Mittelpunkte hinzu, ergibt sich exakt die Schleifenfigur der geozentrischen Darstellung aus Abbildung 1, nur in anderem Maßstab (siehe Abbildung 3, hier ist zusätzlich das Entstehungsprinzip in mehreren Schritten gezeigt).

Himmlische-Musik-T3-3Und dieses Phänomen kann für alle anderen möglichen Planetenkombinationen verallgemeinert werden, d.h. geozentrische und heliozentrische Darstellung sind äquivalent. Die lange Zeit für veraltet und mehr oder weniger irrelevant gehaltenen Schleifenfiguren erfahren so eine ganz neue Berechtigung, denn sie entsprechen nämlich auch der Spur des Schwerpunktes zwischen zwei Planeten und bilden damit ihr Kräftespiel in einem Raumzeitdiagramm ab. Jedenfalls gilt dies dann, wenn die Massen der beiden ähnlich sind. In anderen Fällen bleibt gleichwohl das Bildungsprinzip erhalten, das je nach Konstellation nach einer bestimmten Zahl ausgerichtet ist.

Himmlische-Musik-T3-4Die Figurenbildungen sind auf die sehr präzise 13:8-Proportion der Umlaufzeiten der beiden Wandelsterne zurückzuführen (Erde 365,25 und Venus 224,7 Tage). Derartige Verhältnisse kleiner ganzer Zahlen werden in der Himmelsmechanik als Resonanzen bezeichnet. Sie können langfristig die Stabilität der Bahnen von Planeten oder Asteroiden beeinflussen, wobei sowohl den Zusammenhalt verstärkende als auch destabilisierende Effekte möglich sind. Der Grund dafür liegt in den sich durch Resonanzen aufschaukelnden gravitativen Wechselwirkungen zwischen den beteiligten Himmelskörpern. Himmlische-Musik-T3-5Die hier gezeigten Bewegungsdiagramme geben einen Gesamtabdruck dieser Wirkungen zwischen den jeweils beteiligten Planeten wider. Bis zur Zahl Zwölf gibt es in den Verhältnissen zwischen je zwei Planeten unseres Sonnensystems nur noch eine weitere, sich geometrisch deutlich manifestierende Resonanz, und zwar in der Beziehung von Jupiter und Uranus (siehe Abbildung 4).

In diesem Fall würde sich mit einem der beiden Planeten in der Mitte eine sechszählige Schleifenfigur zeigen. Sie erscheint auch – wie im vorigen Beispiel – als Spur der Mittelpunkte der Raumgeraden; bei der Darstellung der Schwerpunkte sind die sechs Schleifen stark nach innen gestaucht, da Jupiter eine etwa 22-fach größere Masse als Uranus aufweist. Himmlische-Musik-T3-6Eigenartigerweise zeigt sich demnach im inneren Planetensystem das von alters her dem Menschen zugeordnete Zeichen, das Pentagramm; im äußeren Bereich das die Durchdringung zweier polarer Prinzipien – oder in anderen Worten die Ordnung der polar aufgebauten Schöpfung – symbolisierende Hexagramm. Um tiefer in die Symbolsprache unserer kosmischen Heimat einzudringen, müssen wir jetzt zum einen weitere Planeten hinzuziehen, zum anderen die Konstellationen von jeweils drei Planeten betrachten. Wie weiter oben bereits erwähnt, bildet sich der Venus-Erde-Fünfstern, wenn ihre fortlaufenden Konjunktionsstellungen miteinander verbunden werden, und auch das sowohl in geo- als auch in heliozentrischer Sichtweise. Markiert man nun jeweils die Position des Mars, wenn die Bildung eines Pentagramms abgeschlossen ist, und verbindet die erhaltenen Punkte, ergibt sich ein nahezu hundertprozentig exaktes, durch die relativ hohe Exzentrizität der Marsbahn allerdings etwas verzerrtes Quadrat (Abbildung 5).
Das Symbol des Menschen ist also in ein Viereck (oftmals als Zeichen der Welt mit ihren vier Himmelsrichtungen gedeutet) wie in einen Rahmen hineingestellt. Die geometrische Beziehung von jeweils drei Planeten läßt sich auch in zwei anderen Darstellungsweisen abbilden. Himmlische-Musik-T3-7Die erste entspricht den geozentrischen – oder allgemeiner gesagt, den planetozentrischen, d.h. auf einen beliebigen Planeten bezogenen – Schleifenfiguren. Dabei wird nun aus der Sicht eines der drei Wandelsterne die Stellung des zweiten fortlaufend aufgetragen, wenn dieser eine Konjunktion mit dem dritten hat (wie in der Abbildung 7). Zum anderen werden wieder die heliozentrischen Raumgeraden zwischen zwei Planeten gezeichnet, ebenfalls wenn einer von ihnen eine Konjunktion mit einem dritten hat (Beispiel Abbildung 6).

Beide möglichen Darstellungsarten führen zu Figurenbildungen, die jeweils nach der gleichen Zahl geordnet sind. In der Vielzahl der möglichen Konstellationen aller neun Planeten des Sonnensystems treten erstaunlicherweise alle Zahlen bis zur Zwölf genau einmal auf. Die verschiedenen Figuren scheinen zudem in einem geheimnisvollen inneren Zusammenhang, einem Netzwerk von nach kleinen ganzen Zahlen geordneten Beziehungen zu stehen. Beispielsweise verwandelt sich das Jupiter/Uranus-Hexagramm in Verbindung mit dem Mars im inneren Bereich in einer geradezu magisch anmutenden Transformation in eine Formgestalt, welche der gezeigten Raumgeradenfigur von Venus und Erde sehr ähnlich ist (siehe Abbildung 6). Im Gegenzug geht aus dem Venus/Erde-Pentagramm (bzw. der Sternblume) bei Einbeziehung des Pluto als dritten Planeten eine sechszählige Blüte hervor (Abbildung 7).

Diese gegenseitigen Umgestaltungen der beiden Sternfiguren, die inneres und äußeres Planetensystem charakterisieren, zeigen, daß in den Bewegungsbeziehungen der Planeten sozusagen eine Symphonie in geometrischen Bildern erklingt. Jedes Motiv steht mit dem Ganzen in einem geheimnisvollen und harmonischen Zusammenhang. Sich diesen allein von den zufälligen Kollisionen urzeitlicher Materiebrocken aus einer diffusen Staub- und Gasscheibe (so stellt man sich die Entstehung des Planetensystems heute vor) komponiert zu denken, dürfte ein wenig schwer fallen. Die vielleicht eindrucksvollste Gestaltbildung ergibt sich auf diese Weise in dem Bewegungsverhältnis der drei massivsten Planeten Jupiter, Saturn und Neptun. Aufgrund ihrer Massen ist ihr Zusammenspiel für die langfristige Stabilität des gesamten Planetensystems von zentraler Bedeutung. Jupiter als der mit Abstand größte Wandelstern war gemeinsam mit Uranus, wie ausgeführt, an der Bildung des Sechssterns beteiligt. Im Zusammenwirken mit den beiden anderen Mitgliedern des äußeren Bereiches erfährt das Symbol der Polarität seine Vervollkommnung, es wird sozusagen in seine höhere Oktave erhoben.

Die gleiche Figur – hier planetozentrisch aus Sicht des Saturn dargestellt – ergäbe sich auch in diesem Fall in heliozentrischer Sichtweise, indem die Mittelpunkte der Raumgeraden aufgetragen werden. Die im Altertum und im Mittelalter immer wieder als Zahl der Vollendung bezeichnete Zwölf erscheint – und sie erscheint in Vollendung. Im äußeren Planetensystem, im Raum, der an die Sterne mit ihren Tierkreiszeichen grenzt, wird die in ganz verschiedenen Kulturen dem Himmel – in der einen wie der anderen Bedeutung – zugeordnete Symbolzahl vor unser Auge und unseren Sinn gestellt. Ihr erneutes Erscheinen ist von besonderer Bedeutsamkeit, da sie bereits bei der räumlichen Anordnung der Planetenbahnen die entscheidende Rolle spielt (Magazin2000plus, Nr. 299).

In der hier dargestellten planetozentrischen Graphik zeichnen die Verbindungslinien der Planetenpositionen zwei Sechsecke, die Abfolge der Stellungen selbst ordnet sich – wie von Zauberhand geführt – in drei viereckigen sternähnlichen Gebilden an. Diese Einzelfigur nennt man Astroide. Drei Astroiden verweben sich zu einem Zwölfstern und zusammen mit den Linien-Figuren entsteht ein geometrischer Ausdruck der Vollkommenheit, der ähnlich wie Musik in das menschliche Innere zu dringen vermag. „Pythagoras sagt nicht“, so der Philosoph Friedrich W. J. von Schelling vor etwa zweihundert Jahren, „daß diese Bewegungen (der Planeten) eine Musik verursachen, sondern, daß sie es selbst seyen. Diese inwohnende Bewegung bedurfte keines äußeren Mediums, wodurch sie Musik wurde, sie war es in sich selbst.“ Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie wurden in der mittelalterlichen Weltsicht als zusammengehörig betrachtet und an den Universitäten im sogenannten Quadrivium gemeinsam gelehrt.

Für Johannes Kepler waren es Archetypen – geometrische Urbilder oder göttliche Schöpfungsgedanken, wenn man so will –, die in den verschiedenen Bereichen zum Ausdruck kommen und das gemeinsame Band zwischen ihnen bilden. Im menschlichen Inneren sind sie ebenfalls angelegt und ermöglichen uns, verschiedene Dinge zu verknüpfen und ggf. eine Harmonie zwischen ihnen festzustellen. Ohne das innere Maß, das sich auf den Archetypen gründet, hätten wir diese Fähigkeit nicht. Etwas in uns schwingt mit, wenn wir innerlich berührt werden, sei es vom Zauber der Zahlen, vom Sternenhimmel, durch eine tiefe Musik oder von einfachen geometrischen Formen. In den sich offenbarenden planetarischen Bewegungsgestalten und den in den ersten zwei Teilen behandelten Aspekten der Sphärenharmonie bildet sich das komplette Quadrivium in einer neuen Form ab. Die Signatur der Sphären basiert auf exakten astronomischen Berechnungen, die Verhältnisse der Geschwindigkeiten sind wie die Grundlagen der Musik geordnet, die Planetenbewegungen kristallieren zu urbildhaften geometrischen Formen.

Für den Moment der Betrachtung ist die Einheitlichkeit der Welt wieder hergestellt. Hieraus kann ein nachhaltige Bereicherung erwachsen. „Immer steigt im Geist ein großes Vertrauen, eine starke Zuversicht auf, wenn eine Ordnung zutage tritt“, so drückte Johannes Kepler es aus.

Das philosophische Weltbild der Menschen wird stets – oftmals unbewußt – von dem Bild geprägt, das sie sich vom Kosmos machen. Die Entdeckungen in der Astronomie seit Erfindung des Teleskops und vor allem im 20. Jahrhundert, so faszinierend sie im einzelnen sind, stehen scheinbar beziehungslos nebeneinander und haben letztlich bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Bedeutungslosigkeit und Verlorenheit geführt. Die in unserem Sonnensystem zutage getretene Ordnung hingegen basiert gerade auf den Beziehungen der verschiedenen Weltkörper. Sie ist von einer Vielfalt, Großartigkeit und symbolischen Tiefe, daß sie die innere Gewißheit, von der Kepler spricht, zu einem tragenden Lebensgefühl werden lassen kann. Da sie auf strenger astronomischer Grundlage beruht, wird sie – selbst wenn das noch eine Weile dauern mag – auch Eingang in das wissenschaftliche Bild vom Kosmos und damit in das philosophische Weltbild der Menschheit finden und dazu beitragen können, uns das verloren gegangene kosmische Heimatgefühl auf einer neuen Ebene wiederzugeben. „Schaut auf die Wohlgeordnetheit unserer Beziehungen, ihr Menschen“ rufen uns die Wandelsterne gewissermaßen zu, „habt Vertrauen und richtet eure Philosophie und euer tägliches Leben danach aus, eure Beziehungen untereinander und auch die zu euren Mitgeschöpfen auf dieser Erde.“

Johannes Kepler

Johannes Kepler wurde 1571 in Weil der Stadt geboren und starb 1630 in Regensburg. Er war Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe. Kepler entdeckte die Gesetze der Planetenbewegung, die nach ihm Keplersche Gesetze genannt werden. In der Mathematik wurde ein numerisches Verfahren zur Berechnung von Integralen nach ihm Keplersche Faßregel benannt. Mit seiner Einführung in das Rechnen mit Logarithmen trug Kepler zur Verbreitung dieser neuen Rechenart in Deutschland bei. Auch machte er die Optik zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung und half, die mit dem Teleskop gemachten Entdeckungen seines Zeitgenossen Galileo Galilei zu beweisen.

Heute wird Kepler hauptsächlich als einer der Begründer der modernen Naturwissenschaften wahrgenommen, doch sein Leben war geprägt von tiefer Glaubensüberzeugung und sein Weltbild beruhte auf der hermetischen Tradition, die sich von Pythagoras Harmonien im All über Platons Mathematik ist Alles bis zu dem von Dionysios zitierten Hermes Trismegistos erstreckte. In dieser Tradition gab es Fernwirkungen und Harmonien, die aus moderner Sicht mittelalterlich- okkult erscheinen mögen – für Kepler war seine Weltanschauung logisch, einfach und klar.

Seine Entdeckung der drei Planetengesetze machte aus dem mittelalterlichen Weltbild, in dem körperlose Wesen die Planeten einschließlich Sonne in stetiger Bewegung hielten, ein dynamisches System, in dem die Sonne durch Fernwirkung die Planeten aktiv beeinflußt. Er selbst allerdings nannte sie nie „Gesetze“; sie waren in seinen Augen vielmehr Ausdruck der Weltharmonie, die der Schöpfer seinem Werk mitgegeben hatte. Aus seiner Sicht war es auch göttliche Vorsehung, die den Theologiestudenten zum Studium der Gestirne führte. Die natürliche Welt war ihm ein Spiegel, in dem die göttlichen Ideen sichtbar werden konnten, der gottgeschaffene menschliche Geist dazu da, sie zu erkennen und zu preisen.

Wandelstern oder Planet

Ein Wandelstern (Wanderer, Umherschweifender, Umherziehender; (heute meist als „Planet“ bezeichnet) ist a) ein Himmelskörper, der sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne bewegt und b) dessen Masse groß genug ist, daß sich das Objekt im hydrostatischen Gleichgewicht befindet – und somit eine näherungsweise kugelähnliche Gestalt besitzt – und (c) der das dominierende Objekt seiner Umlaufbahn ist, das heißt, diese über die Zeit durch sein Gravitationsfeld von weiteren Objekten „geräumt“ hat.

Das Buch:

Hartmut Warm
Die Signatur der Sphären

Von der Ordnung im Sonnensystem
2. erweiterte Auflage,
448 Seiten, gebunden,
über 200 s/w Abb., 16 Farbtafeln.
ISBN 3-935958-12-9, 29,80 Euro

Die DVD:

Vortrag und Interview mit Hartmut Warm.
Spielzeit 100 Minuten, 19,90 Euro,
Vertrieb: www.keplerstern.de, www.nuoviso.de
Keplerstern Verlag, www.keplerstern.de

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe Magazin 2000plus - Ausgabe 304.
Die vorherigen beiden Teile sind in 297 und 299 erschienen.

 

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